Frey & Winkler steht für Präzision, Materialkompetenz und zuverlässige Prozesse – vom ersten Konzept bis zur Serienfertigung. Unser Schwerpunkt liegt auf dem Flüssigsilikon-Spritzguss (LSR) und der Herstellung filigraner Spritzguss-Präzisionsbauteile, ergänzt um Thermoplast-Verarbeitung, Metall- und Hybridlösungen sowie Mehrkomponenten-Technologien.
Ob 2K-Spritzguss für funktionale Materialkombinationen oder der passende Werkzeugbau für reproduzierbare Qualität: Wir denken Produkte konsequent fertigungsgerecht. So entstehen Bauteile, die im Einsatz durch Funktion, Langlebigkeit und Wirtschaftlichkeit überzeugen – besonders in anspruchsvollen Bereichen wie der Medizintechnik oder bei Brillenkomponenten, wo Details, Toleranzen und Prozesssicherheit entscheidend sind.
Sie haben Fragen oder wollen uns gerne persönlich kennenlernen? Dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.
Viele Projekte starten nicht mit einer fertigen Zeichnung, sondern mit einem Ziel: weniger Bauraum, mehr Funktion, bessere Haptik, höhere Dichtheit oder eine robustere Lösung. Wir begleiten Sie von Anfang an – vom Abgleich der Anforderungen über die Materialauswahl (LSR, Thermoplast) bis zur fertigungsgerechten Konstruktion. Gemeinsam prüfen wir die Machbarkeit, Toleranzen und Prozessfenster und führen Ideen oder frühe Muster systematisch zur Serienreife. So bleiben Funktionssicherheit, Qualität und Wirtschaftlichkeit in jeder Phase im Gleichgewicht.
Bei Frey & Winkler erhalten Sie alle Schritte aus einer Hand: von der Planung über Konstruktion und Werkzeugbau bis hin zu Prototypen und der Serienproduktion. Wir steuern den Ablauf durchgängig und reduzieren so Schnittstellen sowie Abstimmungsaufwand. Auf Wunsch übernehmen wir zusätzliche Services wie Konfektionierung, individuelle Verkaufs-Einzelverpackung oder Etikettierung, sodass Sie direkt ausliefern können. Das macht Projekte schneller steuerbar – und sorgt für stabile Abläufe über die gesamte Lieferkette.
Wir arbeiten nach dem Prinzip „One Face to the Customer“: Sie erhalten einen festen, technisch versierten Ansprechpartner, der Ihr Projekt kennt, priorisiert und sicher durch die Umsetzung führt. Klare Kommunikation, kurze Wege und definierte Prozessschritte sorgen dafür, dass Entscheidungen zügig fallen – vom ersten Angebot bis zur laufenden Serie. Dadurch entstehen Verbindlichkeit in Terminen, Transparenz im Projektstatus und eine zuverlässige Umsetzung auch bei Änderungen. So bleibt Ihr Vorhaben planbar und wird konsequent vorangetrieben.
Unsere Fertigung ist auf Präzision und Skalierbarkeit ausgelegt – für Kleinserien ebenso wie für sehr große Abnahmemengen. Ein bedarfsangepasster Automatisierungsgrad, ein breites Maschinenportfolio und eine strukturierte Prozessführung schaffen die Basis für reproduzierbare Ergebnisse. Je nach Bauteil, Toleranzanforderung und Stückzahl wählen wir die passende Fertigungsstrategie und sichern eine konstant hohe Bauteilqualität. So liefern wir wirtschaftlich, termintreu und zuverlässig – auch bei anspruchsvollen Präzisionsbauteilen.
Bei Frey & Winkler ist Qualität kein Versprechen, sondern eine Arbeitsweise: Wir steuern Projekte so, dass Präzision und Prozesssicherheit in jeder Phase abgesichert sind – nicht erst bei der Endkontrolle. Mit DIN ISO 13485 und DIN ISO 9001 erfüllen wir definierte Standards, die speziell für Komponenten in Medizinprodukten als verlässliche Basis für Qualität und Sicherheit dienen.
Damit Ergebnisse reproduzierbar bleiben, ist unser Qualitätsmanagement eng mit dem Tagesgeschäft verzahnt. Schon im Angebots- und Projektstart setzen wir auf fehlervermeidende Maßnahmen, klare Verantwortlichkeiten und ein standardisiertes Projektmanagement nach APQP inklusive Qualitätsvorausplanung. In der laufenden Serie sichern wir die Stabilität über definierte Prozess- und Produktionsüberwachung ab. Das schafft belastbare Daten, minimiert Abweichungen und sorgt für wiederholbare Präzision – auch bei filigranen Präzisionsbauteilen und komplexen Werkstoffkombinationen.
Bei Frey & Winkler verstehen wir ESG als Verpflichtung – und als Anspruch, unser Unternehmen zukunftsfähig zu führen. Verantwortung heißt für uns, ökologische und soziale Aspekte genauso konsequent zu berücksichtigen wie wirtschaftliche Ziele. So entsteht Stabilität – für unsere Mitarbeiter, unsere Kunden und unsere Lieferketten.
Im Alltag zeigt sich das in klaren Schwerpunkten: Wir setzen auf effizienteren Ressourceneinsatz, arbeiten an der Reduktion von CO₂ entlang relevanter Prozesse und fördern eine Kultur, in der Sicherheit, Respekt und Verlässlichkeit selbstverständlich sind. Transparenz ist dabei zentral: Unsere ESG-Unterlagen bündeln den Verhaltenskodex, die Leitlinien des Unternehmens sowie Ratings und Reportings zur ESG-Performance.
Promolding BV, Frey & Winkler International GmbH und P3D (Promolding 3D Printing BV) bündeln ihre Kompetenzen und erweitern damit das gemeinsame Leistungsportfolio für medizinische Anwendungen und Präzisionsbauteile. Der Verbund vereint Know-how in Hochleistungspolymeren, Spritzguss und Reinraumumgebungen mit 3D-gedruckten Werkzeugkonzepten. So lassen sich Projekte schneller vom ersten Muster bis zur abgesicherten Serienfertigung überführen – inklusive Validierung und Skalierung bis hin zu größeren Stückzahlen. Der Fokus liegt auf Bauteilen, die strenge Anforderungen an Sterilität, Sicherheit und Funktion erfüllen – und gleichzeitig ressourcenschonend und effizient gefertigt werden.
Der aktuelle Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau der Fertigung von Spritzgussteilen aus Flüssigsilikon (LSR) sowie 2K-Komponenten. Auch wenn sich im Laufe der Firmengeschichte vieles verändert hat: Für Frey & Winkler steht die Qualität der Produkte bis heute im Zentrum. Ein wesentlicher Baustein dafür ist unser eigener Werkzeugbau, den wir seit jeher als Voraussetzung für Präzision und Verlässlichkeit verstehen. Kunden und neue Partner können darauf bauen, dass wir dieses Qualitätsversprechen konsequent fortführen.
Als sich abzeichnete, dass sich die lohnintensive Brillenindustrie zunehmend in Niedriglohnländer verlagert, hat Frey & Winkler früh begonnen, weitere Branchen zu erschließen. Heute beliefern wir neben der Medizintechnik und optischen Industrie auch andere Industriezweige mit Spritzgussteilen aus unterschiedlichen Werkstoffen – mit Schwerpunkten auf 1K- und 2K-Teilen aus Silikon sowie Kombinationen mit Kunststoffen und Metallen.
Ein Schwerpunkt lag damals auf Nasenpads für die international ausgerichtete Brillenindustrie. Während die Bauteile anfangs aus Celluloseacetat und Weich-PVC gefertigt wurden, stellte Frey & Winkler 1982 auf die industrielle Produktion aus Silikonkautschuk um. Für diese Anwendung kam eine speziell entwickelte Silikonqualität mit besonders hoher Transparenz zum Einsatz. Bis heute zählt das Nasenpad, das bereits über 1 Mrd. Brillen ausgerüstet hat, zu unserem Portfolio.
Innerhalb von zehn Jahren machte sich Frey & Winkler als Lieferant qualitativ hochwertiger Stanz- und Prägeteile in Deutschland und Europa einen Namen. Ende der 1960er Jahre verließ Oswald Frey das Unternehmen. In den darauffolgenden Jahren wurden hohe Investitionen getätigt und mit der Produktion von Spritzguss-Bauteilen begonnen – ein Schritt, der das Wachstum und die technologische Weiterentwicklung deutlich voranbrachte.
Aufgrund häufiger Kundenreklamationen bei ihrem damaligen Arbeitgeber beschlossen der Werkzeugmacher Oswald Frey und der Kaufmann Emil Winkler, eigene Wege zu gehen. Ihr Metier war die Brillenindustrie - ihr Bestreben: es besser machen zu können. Mit dieser Überzeugung im Kopf und ohne viel Startkapital gründeten sie noch im selben Jahr ihr eigenes Unternehmen, das bis heute den Namen Frey & Winkler trägt.
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